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Polizeidirektion Kreis SegebergNach vielen Versuchen ist es uns gelungen, mit dem Interims-Leiter der Pinneberger Polizeistation einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Es ging darum, die Schnittmengen unserer Arbeit beispielsweise im Bereich der Prävention zu beleuchten. Dabei haben wir einige der aus unserer Sicht dringensten Problemstellen im Stadtgebiet konkret angesprochen.

Jappopweg

Die Polizei sieht auch die Probleme mit den neben dem Fahrradschutzstreifen parkenden PKW. Seitens der Polizei ging man bislang vom Rückbau der Schutzstreifen aus, denn so lautete die letzte Information aus dem Pinneberger Rathaus.

Gemeinsam sind wir der Meinung, dass vor einer Sanktionierung vor allem erst einmal Aufklärung erfolgen sollte. Bei der Aufklärung durch den ADFC ist allerdings die Wirkungsgrenze erreicht. Diejenigen, die dort jetzt noch regelwidrig parken, scheren sich nicht um Informationen der Ehrenamtler.
Daher ist nun Aufklärung aus dem Rathaus heraus erforderlich, die wir von dort erbitten werden. Wichtige Info am Rande: Die Polizei ist für den ruhenden Verkehr nicht zuständig und wird nur bei Gefährdung anderer aktiv, die im Jappopweg nur sporadisch vorliegt.

Fahrradstraße nach Halstenbek

Unverändert nutzen vor allem morgens und abends viele Berufspendler mit ihrem PKW diese Strecke, um Staus auf der Autobahn zu umfahren. Die Route wird ihnen vom Navigationssystem vorgeschlagen, die meisten Fahrer sind ortsunkundig.

Der Vorschlag der Polizei war von Anbeginn an eine bauliche Maßnahme, um den unzulässigen Verkehr einzudämmen (z. B. klappbarer Sperrpfosten im Bereich der Düpenaubrücke, vergleichbar zur Fahrradstraße gen Appen). Diese Idee greifen wir auf und werden sie mit der zuständigen Verkehrsbehörde auf Kreisebene im nächsten Quartalsgespräch besprechen.

Die Bürgermeisterin bat den ADFC um eine Zeitungsserie zum Thema "Verkehrsregeln für Radfahrer"

Die Polizei Pinneberg unterstützt dieses Vorhaben. Der ADFC wird nun Artikel schreiben, die zur Durchsicht an die Pressestelle der Polizei (im Hause) gehen. Anschließend sollen diese in den Pinneberger Druckmedien nach Verfügbarkeit veröffentlicht werden.

Themen können u. a. sein: Radfahren auf Radwegen, Sonderregeln für Kinder, Regeln auf Zebrastreifen, Geisterradeln (Radfahren in die falsche Richtung), Überholabstand der PKW, Verhalten der Radfahrer an Kreuzungen (Aufstelltaschen und toter Winkel), Was haben Fahrradstraßen mit Velorouten gemeinsam?, Diebstahlschutz, Unterschiede zwischen Fahrrad, Pedelec, S-Pedelec, ...

Geisterradeln/Gehwegradeln

Zu diesen Themen wollen wir zukünftig gemeinsame konzertierte Aktionen durchführen (z. B. vor McDonalds).

Fahrradcodierung

Bis zum Umbau der Polizeiwache sind Fahrradcodierungen auf dem Gelände der Polizei möglich. Wir planen derzeit noch mögliche Termine in diesem Jahr.

Runder Tisch Radverkehr im Rathaus

Die Polizei möchte zukünftig in die Verkehrsplanungen der Stadt sehr gerne rechtzeitig mit einbezogen werden und würde einen regelmäßigen Runden Tisch (Rad-)Verkehr sehr begrüßen. Das ist für uns ein starkes zusätzliches Argument für ein Wiederbeleben und Aufwerten der Rad-AG, in der wir uns lange Zeit zu den Radverkehrsthemen mit den Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern ausgetauscht haben. Aus Personalmangel seitens des Rathauses sind diese Treffen zuletzt ausgeblieben. Gemeinsam stellen wir weiterhin fest, dass die Verkehrsbehörde im Rathaus ihrer Pflicht zur Verkehrsschau seit Jahren nicht nachgekommen ist.

Prävention allgemein

Zur Polizeidirektion Bad Segeberg (der Pinneberg angehört) gehört ein Präventionsteam (4 Kollegen), welches vor allem die Verkehrsschule aller Grundschüler in beiden Kreisen betreibt, aber auch – sehr begrenzt – für Vorträge und Infoveranstaltungen zur Verfügung steht.

Insgesamt haben wir das Gespräch als sehr fruchtbar und ergebnisorientiert empfunden. Wir freuen uns auf viele gemeinsame Aktionen in der Zukunft.