Radfahrkarten

aktuelle Termine

Aktueller Hinweis

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation gilt auf unseren Touren bis auf weiteres das Abstandsgebot. Zudem müssen wir gemäß Corona-Bekämpfungsverordnung zur Kontakt-Nachverfolgung die Kontaktdaten aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufnehmen. Dies kann entweder über die Luca-App erfolgen, oder aber über den herkömmlichen Weg per Papier. Die Daten behandeln gemäß den gültigen Vorgaben des Datenschutzes und vernichten sie vier Wochen nach der Veranstaltung.
Sie helfen uns und beschleunigen die Abläufe, wenn Sie das ausgefüllte Formular zur Tour mitbringen und der Tourleitung übergeben.

19.02.2022, 15:00 Uhr:
Kleine Radreparaturen selbst gemacht (Anfänger)
05.03.2022, 15:00 Uhr:
Kleine Radreparaturen selbst gemacht (Fortgeschrittene)
09.04.2022, 10:00 Uhr:
Fahrradcodierung
23.04.2022, 10:00 Uhr:
Fahrradcodierung
21.05.2022, 10:00 Uhr:
Fahrradcodierung
09.07.2022, 10:00 Uhr:
Fahrradcodierung
20.08.2022, 10:00 Uhr:
Fahrradcodierung
27.08.2022, 10:00 Uhr:
Fahrradcodierung
03.09.2022, 10:00 Uhr:
Fahrradcodierung
17.09.2022, 10:00 Uhr:
Fahrradcodierung
29.10.2022, 10:00 Uhr:
Fahrradcodierung

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Ghost Bike in PinnebergViele waren erschüttert über den Tod eines 79 Jahre alten Radfahrers aus Pinneberg, der am 15. Juni von einem überholenden PKW mit Anhänger erfasst worden war. Deshalb hatte der ADFC Pinneberg einige Tage später zu einem „Ride of Silence“ auf allen ihm zur Verfügung stehenden Kanälen aufgerufen. Es kamen etwa 80 Personen mit ihren Rädern zur Drostei. Ungefähr zur Hälfte bestand die Gruppe aus Pinneberger Bürgerinnen und Bürgern, die von der Veranstaltung aus der Zeitung oder über Facebook erfahren hatten und zur anderen Hälfte aus ADFC-Aktiven aus Pinneberg und der gesamten Nachbarschaft: Hamburg, Halstenbek, Heist, Prisdorf, Rellingen, Schenefeld, Tornesch und Wedel.

Die Veranstaltung begann mit einer Ansprache von Ulf Brüggmann, Sprecher des ADFC Pinneberg, in der er der Familie, den Bekannten und Freunden des Verstorbenen sein Beileid aussprach. Er erklärte, dass dies nicht ein Ort für politische Forderungen sei, weil ja die Unfallursachen noch nicht abschließend geklärt seien. Die Straßen von Pinneberg müssten jedoch auf jeden Fall für Radfahrer sicherer werden. Anschließend setzte sich der Zug mit Polizeibegleitung in Bewegung. Vorne weg Ulf mit seinem orangen Lastenrad und dem gespendeten, weiß lackierten Ghost Bike auf dem Anhänger.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten ihre Räder mit schwarze Bänder geschmückt. Der Zug fuhr schweigend über die Hochbrücke, durch die Saarlandstraße und Richerd-Köhn-Straße zum Thesdorfer WEg und weiter durch den Langen Kamp zum Westring. Durch die Elmshorner Straße ging es zur Unfallstelle in der Bismarckstraße. Hier wurde das Ghost Bike als Mahnung aufgestellt, wo es den Verkehr nicht behindert, aber gut zu sehen ist. Um 17:46, dem Unfallzeitpunkt, legte der Demonstrationszug eine Schweigeminute ein, Grablichter wurden entzündet. Damit fand der Ride of Silence seinen würdigen Abschluss. Am nächsten Tag waren noch mehr Kerzen dazu gekommen sowie ein Blumenstrauß.