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Die Richard-Köhn-Straße ist seit Langem sanierungsbedürftig. Die Fahrbahnoberfläche ist in einem nicht mehr haltbaren Zustand. In Kürze werden die Kanäle saniert, danach wird die Straße komplett neu gestaltet. Die Stadtverwaltung hat dazu zwei Entwürfe angefertigt und den ADFC um Stellungnahme gebeten. Beide Entwürfe finden jedoch nicht die Zustimmung des ADFC.

 

Der eine Entwurf sah vor, den Fahrradverkehr auf einem Radfahrstreifen zu führen. Der Platzbedarf hätte dazu geführt, dass der Grünstreifen inklusive Bäume entfernt werden würden. Das ist weder im Sinne der Verwaltung noch im Sinne des ADFC. Der zweite Entwurf sieht vor, zu schmal dimensionierte Geh- und Radwege unter Erhalt des Baumstreifens zu bauen. Der Radweg in unmittelbarer Baumnachbarschaft wird in kurzer Zeit durch Baumwurzelaufbrüche unbrauchbar sein und wird auf Höhe der Bäume auf eine völlig unzureichende Breite von einem Meter verengt. Auf diese Weise wird die Sicherheit der unmotorisierten Verkehrsteilnehmer gegen den Erhalt von Bäumen ausgespielt. Beide Entwürfe entsprechen weder der Verkehrsbedeutung der Richard-Köhn-Straße noch der aktuellen Regelwerke, nach denen Straßen geplant werden müssen. Radfahrer dürfen nach diesem Entwurf zwar auf der Fahrbahn fahren. Die Anlage der Radwege suggeriert jedoch, dass man dort als Radfahrer fahren muss und führt erfahrungsgemäß dazu, dass Radfahrer auf der Fahrbahn nur schlecht akzeptiert werden.

Der ADFC hat eine dritte Variante vorgeschlagen. Radwege entfallen dabei, der Radverkehr wird auf Schutzstreifen auf der Fahrbahn geführt. Die Bäume bleiben erhalten, die Gehwege sind der Bedeutung als Schulweg entsprechend breit. So könnten sich alle Verkehrsteilnehmer sicher bewegen. Der ADFC schlug ergänzend vor, die Gehwege optional mit "Radfahrer frei" auszuschildern und eine Geschwindigbeschränkung auf 30 km/h zu anzuordnen. Eine Temporeduzierung auf der Richard-Köhn-Straße, die Fußgängern das Queren der Straße erheblich erleichtern würde, lehnt die Verwaltung kategorisch ab.