Bereits seit 2015 wird am Projekt "Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg" gearbeitet. Damals wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die eine Konzeptstudie erstellt hat. Später wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, anschließend ging es an die konkrete Planung. Anfang 2019 kam es dann zur Bürgerbeteiligung für den Radschnellweg Elmshorn-Hamburg, wo die Erwartungshaltung sowie die Vorschläge der Bürger abgefragt wurden. Damit war die Basis für den Entwurf von konkreten Trassen geschaffen. Für diese erfolgte dann die beschlossene Machbarkeitsstudie. Im Rahmen von Workshops mit den Bürgern wurde anschließend die beste Trassenführung gesucht.
Seit einigen Monaten sind die jeweils zweiten Freitage im Monat in Pinneberg zu Fahrradfreitagen geworden. Ab 18 Uhr treffen sich Radfahrende vor der Drostei zu einer gemütlichen Radtour durch die Stadt - häufig begleitet von altmodischer Musik. Ganz zwanglos, ohne Anmeldung. Wer kommt, der kommt.
Dabei hält man sich streng an die Straßenverkehrsordnung, die in §27 Absatz 1 besagt:
Vor einigen Jahren hat eine Pinneberger Bürgerin eine Anfrage im Ausschuss für Stadtentwicklung (AStE) zu den völlig ungeeignete Radverkehrsanlagen am seitlichen Eingang zur Rathauspassage, zur VHS und Musikschule in Pinneberg gestellt. Die Abstellanlagen entsprechen weder den Anforderungen an einen festen Stand der Räder noch sind sie geeignet, die Fahrräder diebstahlsicher anzuschließen.
Am Mittwoch verkündete die Polizeidirektion Kiel den Dienstbeginn der ersten Fahrradstaffel des Landes. Der ADFC Schleswig-Holstein freut sich über dieses wichtige Pilotprojekt und setzt auf die zügige Ausweitung.
Köln, Hamburg aber auch Gelsenkirchen und Wiesbaden haben sie längst – Fahrradstaffeln der Polizei. Mit der Einrichtung einer sechsköpfigen Einsatzgruppe bei der Polizeidirektion Kiel gibt es sie nun auch in Schleswig-Holstein. Darüber freut sich Stephanie Meyer, Landesvorsitzende des ADFC Schleswig-Holstein, sehr: „Mit diesem Projekt rückt die Polizei näher an die Bürger*innen heran, durch die fehlende Barriere „Auto“ fallen auch Kommunikationshürden!“
Nach 1 und 5 kommt 3. Das heißt, in diesen Tagen wurde die Veloroute 3, mit der farblichen Kennung orange, ausgeschildert. Die Strecke führt von der Pinneberger Innenstadt nach Schenefeld bzw. in umgekehrter Richtung. Der Start stadtauswärts beginnt ganz verheißungsvoll in einer Fahrradstraße, nämlich der Straße Am Drosteipark, und führt dann weiter durch den Von-Ahlefeldt-Stieg, durch einen sehr schmalen Geh- und Radweg sowie über den Parkplatz der dortigen Senioren-Residenz zur Rockvillestraße. Dort geht es dann weiter über den ZOB, den P+R-Parkplatz am Bahnhof Pinneberg zur Unterführung unter der Bahn, wo die Radfahrenden absteigen und ihre Räder schieben müssen.