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Mehr Platz fürs Rad!Aufgrund einer bereits im Jahr 2016 gestellten Forderung der ADFC-Landesversammlung beschloss nun der Landtag in Kiel am 24. September die „Radstrategie Schleswig-Holstein 2030“! Dieser Beschluss wurde nicht nur fast einhellig von den Abgeordneten begrüßt, sondern es wurden tatsächlich für die nächsten beiden Jahre insgesamt 55 Millionen Euro für den Radverkehr zur Verfügung gestellt.

Fahrradklima-Test 2020Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrenden in Deutschland. Alle zwei Jahre, zuletzt 2018, untersucht der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) das Fahrradklima in den Städten Deutschlands. Macht Radfahren Spaß oder ist es Stress? Der Fahrradklima-Test wird vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Bei den letzten Untersuchungen hat Pinneberg keine guten Noten bekommen. Pinneberg wurde im letzten Test mit der Note 4,5 bewertet und findet sich im bundesweiten Vergleich wie in den Jahren zuvor bei den Städten bis 50.000 Einwohner auf einem der letzten zehn Plätze (303 von 311). In Schleswig-Holstein lag Pinneberg zum vierten Mal hintereinander auf dem letzten Platz.

Bordsteinkante am Westring in PinnebergDie Westumgehung ist fertig und wird fleißig benutzt. Autofahrer freuen sich, auch viele Radfahrende trifft man auf dem Radweg, die meisten sind weit weniger glücklich als ihre motorisierten Kollegen. Ein Grund dafür ist die gefährliche Kante an der Querung der Siemensstraße am Fuße der Bahnbrücke. Hier ist im Zuge der Querungsfurt für Fahrräder ein 3 Zentimeter hoher Bordstein gebaut worden, damit das Regenwasser kontrolliert abläuft. An die vielen Radfahrenden, die diese Kante im spitzen Winkel queren müssen, wurde dabei offensichtlich nicht gedacht. Man hat wohl auch nicht daran gedacht, sich an gültigen Standards beim Straßenbau zu halten. Diese verbieten nämlich solche Kanten, wenn sie vom Radverkehr im spitzen Winkel überfahren werden müssen.

Das Team beim Stop in EllerbekGemäß Straßenverkehrsordnung sind die Verkehrsbehörden verpflichtet, regelmäßig (mindestens alle 2 Jahre) eine sogenannte Verkehrsschau durchzuführen. Hierbei werden im Beisein der Polizei und anderen Interessierten (z. B. ADFC-Vertreter) die Fahrbahnen, die begleitenden Rad- und Geh-Wege und die Beschilderung sowie die Ampelanlagen überprüft. Ist etwas zugewachsen, verwittert, beschädigt, nicht mehr aktuell?
Normalerweise werden bei so einer Verkehrsschau die Straßen mit einem Kleinbus befahren und man macht sich während der Fahrt Notizen.

Marode Radwege in Schleswig-HolsteinDas Land Schleswig-Holstein will bis 2030 jährlich 5 Millionen Euro für den Bau von Radwegen an Landstraßen investieren. Mit diesem finanziellen Rahmen startete Anfang des Monats mit einer Pressekonferenz die Radstrategie 2030 des Landes. Zunächst hat Landesverkehrsminister Bernd Buchholz den Einsatz von 10 Millionen Euro bis zum Ende der Legislaturperiode in zwei Jahren versprochen. So soll der Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr in zwei Jahren von 13 auf 15 und längerfristig bis 2030 auf 30 Prozent gesteigert werden. Trotz des höheren Radverkehrsaufkommen soll die Anzahl der Unfälle mit Fahrradbeteiligung halbiert werden. Während diese beiden Ziele auch den Alltagsradverkehr betreffen, betrifft das dritte Ziel des Verkehrsministers den Tourismus: Hier soll mit der Strategie mindestens Platz drei in der Republik erreicht werden, derzeit stehe Schleswig-Holstein nicht unter den ersten zehn Bundesländern.

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