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Bundesverkehrswegeplan 2030Am 3. August hat das Bundeskabinett den Bundesverkehrswegeplan 2030 verabschiedet. Der Bundesverkehrswegeplan beschreibt die Investitionen, die die Bundesregierung bis 2030 verkehrsmittelübergreifend für die bundeseigenen Verkehrswege vorsieht. Der Bundesverkehrswegeplan enthält jedoch keine Finanzierungspläne. Auch wenn der gerade verabschiedete Plan Kritikern zufolge noch zu sehr straßenverkehrslastig und ohne Gesamtkonzept ist, ist zumindest eines bemerkenswert: Abweichend von den bisher bekannten Entwurfsfassungen sieht der Bund eine Beteiligung am Bau von Radschnellwegen vor. Das hatte der ADFC seit Jahren gefordert, bisher lehnte der Bund allerdings die Zuständigkeit ab.

Gurkenkram ...Ich bin 2002 von Münster nach Pinneberg gezogen und habe meinen Wohnort so ausgewählt, dass ich mit dem Rad in zehn Minuten meine Arbeit erreichen kann. Weil ich so nah am Bahnhof und der Innenstadt lebe, war es nie notwendig ein eigenes Auto zu besitzen. Ich merkte aber rasch, dass vieles hier anders läuft als in meiner Heimatstadt.

geplante Fahrradstraßen in SchenefeldDie Stadt Schenefeld hat beschlossen, die Radwege im Stadtgebiet bis auf wenige Ausnahmen von der Benutzungspflicht zu befreien. Das bedeutet, dass Radfahrer zukünftig - sobald die blauen Schilder abmontiert wurden - auch auf der Fahrbahn fahren dürfen. Selbstverständlich darf weiterhin auf den vorhandenen Radwegen gefahren werden.
Der ADFC begrüßt diese Entscheidung. Die Radwege in Schenefeld sind großteils in einem sehr schlechten Zustand. Ein zügiges Vorankommen ist durch Wurzelaufbrüche, Oberflächenschäden, aber auch durch die unzureichende Breite und teils kurvige Führung nicht möglich. Der schlechte Zustand sorgt für zusätzliche Gefahren. Und gerade das sollen Radwege ja verhindern.

Die Stadt Schenefeld hat beschlossen, die Radwege im Stadtgebiet bis auf wenige Ausnahmen von der Benutzungspflicht zu befreien. Das bedeutet, dass Radfahrer zukünftig - sobald die blauen Schilder abmontiert wurden - auch auf der Fahrbahn fahren dürfen. Selbstverständlich darf weiterhin auf den vorhandenen Radwegen gefahren werden.
Der ADFC begrüßt diese Entscheidung. Die Radwege in Schenefeld sind großteils in einem sehr schlechten Zustand. Ein zügiges Vorankommen ist durch Wurzelaufbrüche, Oberflächenschäden, aber auch durch die unzureichende Breite und teils kurvige Führung nicht möglich. Der schlechte Zustand sorgt für zusätzliche Gefahren. Und gerade das sollen Radwege ja verhindern.
Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass die Straßenverkehrsbehörde Radfahrer nur dann das Fahren auf der Fahrbahn untersagen darf, wenn dort erhebliche Gefahren bestehen. Genau dies ist jedoch in den meisten Fällen in Schenefeld nicht der Fall. Es ist also nur konsequent, die Benutzungspflichten aufzuheben. Der ADFC hat am 9. April mit einem Infostand auf die neuen Regelungen aufmerksam gemacht und über die Hintergründe aufgeklärt. Die Stadt darf allerdings nicht vergessen, dass auch nicht benutzungspflichtige Radwege in einem guten Zustand gehalten werden müssen. Die eigentlich nötige Konsequenz wäre also nicht die Aufhebung der Benutzungspflicht, sondern der Rückbau der Radwege.
Die Stadt Schenefeld hat ein städtebauliches Entwicklungskonzept für den Stadtkern in Auftrag gegeben. Ein solches Entwicklungskonzept berührt natürlich auch den Radverkehr. Der ADFC Pinneberg wurde deshalb um eine Stellungnahme gebeten. Der ADFC stellt fest, dass es auch in Schenefeld noch viel Potenzial für den Radverkehr gibt. Es gibt gute Ansätze, den Straßenverkehr für alle Verkehrsteilnehmer verträglicher zu machen, die weiterverfolgt werden müssen. Der ADFC bemängelt aber auch, dass dieses Konzept den Freizeit- und den Alltags-Radverkehr nicht ausreichend differenziert. Sowohl die Ziele als auch die Ansprüche an die Wege und Wegeführung sind sehr unterschiedlich. Das muss natürlich auch in der Planung berücksichtigt werden. So hat z.B. ein Radweg mit wassergebundener Decke im "grünen Ring" an der Düpenau für den Alltagsverkehr relativ wenig Wert.
Der ADFC schlägt zusätzlich vor, in Schenefeld ausgewiesene Radrouten zu entwickeln. Damit haben es Radfahrer leichter, eine gute, zügige und sichere Strecke zu ihrem jeweiligen Ziel zu finden. Solche Radrouten können auch leicht an bestehende Routen in Hamburg und Pinneberg angeschlossen werden.

Radschnellwege - kein Betteln an Ampeln mehr"Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg" - mit diesem Thema beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe bestehend aus Verkehrsplanern aus der Metropolregion Hamburg, dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) und dem ADFC. Auch der ADFC Pinneberg beteiligt sich in dieser Arbeitsgruppe. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Verkehrsplanung und Logistik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg erarbeitet diese Arbeitsgruppe eine Konzeptstudie zu Radschnellwegen.

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