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Bordsteinkante am Westring in PinnebergDie Westumgehung ist fertig und wird fleißig benutzt. Autofahrer freuen sich, auch viele Radfahrende trifft man auf dem Radweg, die meisten sind weit weniger glücklich als ihre motorisierten Kollegen. Ein Grund dafür ist die gefährliche Kante an der Querung der Siemensstraße am Fuße der Bahnbrücke. Hier ist im Zuge der Querungsfurt für Fahrräder ein 3 Zentimeter hoher Bordstein gebaut worden, damit das Regenwasser kontrolliert abläuft. An die vielen Radfahrenden, die diese Kante im spitzen Winkel queren müssen, wurde dabei offensichtlich nicht gedacht. Man hat wohl auch nicht daran gedacht, sich an gültigen Standards beim Straßenbau zu halten. Diese verbieten nämlich solche Kanten, wenn sie vom Radverkehr im spitzen Winkel überfahren werden müssen.

Insbesondere Fahrräder mit kleinem Vorderrad sind sturzgefährdet, aber auch alle anderen müssen stark abbremsen und einen Haken schlagen, um die Kante möglichst rechtwinkelig zu überfahren ohne zu straucheln.

Am Tag nach der feierlichen Straßeneröffnung hat der ADFC diesen Mangel im Rathaus moniert. Auch der Pinneberger Seniorenbeirat hat sich engagiert, denn gerade viele ältere Mitbürger sind derzeit auf Fahrädern mit kleinen Vorderrädern unterwegs, andere sehen die Kante erst sehr spät. Nun haben wir die Zusage aus dem Rathaus, dass ein Umbau beauftragt wurde. Hoffentlich kommen die Bauarbeiter sehr bald, bevor sich jemand ernsthaft verletzt.