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Ulf Brüggmann bei der Politiker-Radtour in PinnebergZur diesjährigen Politikertour mit dem ADFC Pinneberg hatten sich am Montagabend etwa 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen eingefunden. Darunter waren zahlreiche Mitglieder der Pinneberger politischen Parteien. Das Gros stellte die CDU, die u. a. auch durch die Bürgervorsteherin vertreten war. Ebenso waren SPD und die Grünen dabei. Die FDP hatte sich entschuldigt. Zusätzlich waren diverse Pinneberger Bürgerinnen und Bürger anwesend, die lebhaft an den Diskussionen zu den einzelnen Fahrradthemen teilnahmen.

Die Tour führte uns zunächst zur Friedrich-Ebert-Straße, wo wir auf die Unzulänglichkeiten hinsichtlich des Fußgänger- und Radverkehrs hinwiesen. Auf der Seite des Edeka-Supermarktes ist eine Bushaltestelle eingerichtet. Beim Aussteigen der Fahrgäste stehen diese direkt auf dem Hochbord-Radweg. Ebenso ist im Einfahrtsbereich des Parkplatzes und dem Ampelübergang der Fuß- und Radweg viel zu schmal und entspricht somit nicht den gesetzlichen Anforderungen. Es ist bedauerlich, dass derartige Gefahrenschwerpunkte auf einer relativ neu gebauten Straßenführung vorhanden sind.

Auf der weiteren Tour fuhren wir mit den Rädern den benutzungspflichtigen Hochbord-Radweg des Damms entlang. Dieser ist in einem dramatisch schlechten Zustand mit diversen Gefährdungspotenzialen für Rad- und Fußgängerverkehr.

Danach führte uns der Weg durch den Fahlt und die Burmeisterallee zur Bahnunterführung im Bereich der Halstenbeker Straße. Dort waren sich alle Teilnehmer einig, dass der Straßenzustand ein riesiges Gefährdungspotential auf Grund von Schlaglöchern bietet, die schnellstmöglich beseitigt werden müssen. Schließlich wird diese Straße von vielen Schülern und Schülerinnen der Johann-Comenius-Schule benutzt, aber auch von Radpendlern und -pendlerinnen nach Halstenbek oder weiter ins Hamburger Stadtgebiet.

Weiter ging unsere Tour durch die Vogt-Ramcke-Straße, wo die Hochbord-Radwege auf beiden Fahrbahnseiten derart viele Wurzelaufbrüche und Schlaglöcher aufweisen, dass auch hier dringender Handlungsbedarf besteht. Auch dieser Weg wird stark von Schülern und Schülerinnen frequentiert.

Den nächsten Stopp legten wir dann auf der Thesdorfer Brücke über die Bahngleise ein. Der gegenläufige Radweg auf der Südseite entspricht von der Breite her nicht den gesetzlichen Anforderungen. Außerdem befinden sich die Fahrgäste der Buslinie 285 beim Aussteigen direkt auf diesem Radweg. Wie bereits in einem von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachten ausgeführt, ist die Gesamtsituation mit Fuß- und Radweg, Bushaltestelle und Wartehäuschen für Busreisende viel zu unübersichtlich und birgt ein hohes Gefährdungspotential. Hinzu kommen die Unmengen an Fahrrädern, die auf der Brücke in dafür vorgesehenen Bügeln, aber auch anderweitig, teils chaotisch, abgestellt werden. Mit der Aussicht auf ein demnächst bebautes Rehmenfeld wird sich die Gesamtsituation noch dramatisch verschlechtern.

Am Thesdorfer Weg vor der Theodor-Heuss-Schule war dann unser nächster Stopp. Der dort vorhandene Schilderwald für Radfahrer und Radfahrerinnen hat sich keinem der Teilnehmer und Teilnehmerinnen erschlossen. Auf dieser neu gebauten Straßenführung gibt es bereits jetzt eine Menge an Verbesserungspotenzial. Symptomatisch seinen nur die auf jeder Fahrbahnseite vorhandenen Bushaltestellen genannt, die ein durchgängiges Fahrrad fahren erheblich behindern.

Dass der Christiansenweg vom Quellental zum Bahnhof aufgrund seiner zu geringen Breite für den Fuß- und Radverkehr und der sehr hohen Auslastung ein Unfallschwerpunkt darstellt, wurde allgemein anerkannt. Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat sich offenbar dieses Themas bereits angenommen und diskutiert Alternativen.

Im Bereich der Unterführung am Bahnhof machten wir unseren letzten Halt und wiesen erneut auf die Verkehrssituation in der Osterholder Allee hin. Es wurde angeregt, diese Straße, die auch als Veloroute vorgesehen ist und stark von Jugendlichen auf ihren Wegen zu den verschiedenen Schulen in der Umgebung genutzt wird, als innerstädtische Fahrradstraße auszuweisen. Dieses hätte einen enormen Zuwachs an Sicherheit und nicht zuletzt auch eine Reduzierung der CO2-Emissionen zur Folge.

Die Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Mühlenau auf der Nordseite der Bahn bedarf dringend einer Verbreiterung. Dies ist nur durch Erneuerung Brücke möglich. Auch über diese Brücke soll eine geplante Veloroute geführt werden, sowie überregionaler Radverkehr.

Der ADFC-Sprecher Ulf Brüggmann, der diese Radtour leitete, wies darauf hin, dass es sich bei den aufgezeigten Mängeln nur um einen kleinen Teil der Unzulänglichkeiten auf dem Pinneberg Stadtgebiet handelt. Mehr war bei der zur Verfügung stehenden Zeit von fast 2,5 Stunden nicht möglich abzuradeln.

Danken möchten wir den Politikern und Politikerinnen, dass sie sich die Zeit genommen haben, mit dem ADFC zur Verbesserung des Radverkehrs in Pinneberg beizutragen und damit unter anderem zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Am Thesdorfer Weg
Am Thesdorfer Weg
Diskussion bei der Politiker-Radtour
Diskussion bei der Politiker-Radtour