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Kreispräsident Helmuth Ahrens (links) und Landrat Oliver Stolz freuen sich über die AuszeichnungDurch politischen Beschluss vom März 2018 beteiligte sich der Kreis Pinneberg in diesem Jahr zum ersten Mal selbst an der Kampagne STADTRADELN. Bereits seit mehreren Jahren beteiligt sich auf Betreiben des ADFC Pinneberg sich Stadt an dieser Aktion. Nun sorgte das Werben des ADFC dafür, dass auch der Kreis erstmalig teilnahm.

STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem über 1.700 Mitglieder in 27 Ländern Europas angehören. Im Rahmen des Wettbewerbes STADTRADELN traten Teams aus Kommunalpolitikern, Schulklassen, Vereinen, Unternehmen und Bürgern für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale. Auch die Kommunen bzw. die dazugehörigen Verwaltungen waren aufgefordert, sich zu beteiligen.

Ziel der Kampagne war und ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzen – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben. Gesucht wurden u.a. Deutschlands fahrradaktivste Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radelnden in den Kommunen selbst. Das STADTRADELN ist als Wettbewerb konzipiert, so dass das Thema Fahrrad als spielerische Herausforderung vorangebracht wird.

Im Kreis Pinneberg wurde vom 28. Mai – 17. Juni 2018 stadtgeradelt. Mehrere Teams der Kreisverwaltung, Schulklassen, Vereine, Organisationen und Unternehmen waren am Start. Während des dreiwöchigen Aktionszeitraums legten im Kreis Pinneberg 2.288 Radelnde, davon 5 Mitglieder von Kommunalparlamenten, insgesamt 465.268 km mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei 66.068 kg CO2 (Berechnung basiert auf 142 g CO2 pro Personen-km). Dies entspricht der 11,61-fachen Länge des Äquators.

Damit ist der Kreis Pinneberg bester Newcomer in der Gewinnkategorie Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern: 100 000 – 499 999 Einwohner. Die stellvertretende Landrätin Verena Mohnke nahm am 13. November bei der Preisverleihung in Kaiserslautern eine entsprechende Auszeichnung aus den Händen der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken entgegen.

„Eine wunderbare Idee dieses Stadtradeln“ so Verena Mohnke. „So wird der Klimaschutz elegant und unaufdringlich, aber nachhaltig in den Köpfen der Menschen verankert. Denn nach meiner Erfahrung haben sehr viele Menschen schon vom STADTRADELN gehört oder kennen sogar Teilnehmer. Und werden hoffentlich beim nächsten Mal selber in die Pedale treten, denn es gibt wohl kaum eine saubere Fortbewegungsart als das Radfahren. Ich jedenfalls würde gern in Zukunft einen weiteren Preis für den Kreis Pinneberg in Empfang nehmen, vorzugsweise den für das fahrradaktivste Kommunalparlament“ so die stellvertretende Landrätin und Kreistagsabgeordnete.

Auf der Rückreise ging es für Verena Mohnke dann auch gleich auf direktem Wege aus der Bahn zur Kreistagssitzung, wo sie einem sichtlich erfreuten Kreispräsidenten Helmuth Ahrens und Landrat Oliver Stolz die Urkunde und den Award überreichte:

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung als einer der besten Newcomer. Dafür geht unser Dank an die 2.288 Radelnden und alle Unterstützer aus dem Kreisgebiet. Es ist schön, dass der Kreis Pinneberg damit einen bescheidenen Beitrag zu dieser tollen Kampagne leisten konnte. Kreispolitik und Verwaltung sind sich der Verantwortung für unser Klima bewusst und handeln danach, so gibt es z.B. seit vielen Jahren im Kreishaus eine durch politische Willensbildung geschaffene Leitstelle Klimaschutz. Ein kleiner Baustein für dieses so wichtige Ziel, den Schutz unserer Umwelt. Und natürlich ist der Kreis Pinneberg auch beim nächsten STADTRADELN wieder dabei“ so Ahrens und Stolz.

Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter www.stadtradeln.de.

(Foto: Kreisverwaltung Pinneberg. Kreispräsident Helmuth Ahrens (links) und Landrat Oliver Stolz freuen sich über die Auszeichnung.)