In Pinneberg war mächtig was los. Am ersten Wochenende im September wurde 3 Tage lang gefeiert. Die Organisatoren hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und eine bunte Palette aus Kultur, Sport, Vereinen und anderen Organisationen sowie Kommerz zusammengestellt. Anlass war, dass Pinneberg vor 150 Jahren die Stadtrechte verliehen wurden.
Der ADFC, weit in der Kreis Pinneberger Gesellschaft verwurzelt, musste bei solch einem Event natürlich auch dabei sein. Von weiblichen und männlichen Aktiven wurde für die vielfältigen Aufgaben des ADFC geworben. Was zur Folge hatte, dass einige Besucher des Festes sich spontan zu einer Mitgliedschaft entschlossen haben. Mittels eines Verkehrsregel-Quiz wurde auch versucht, den Radfahrenden ihre Rechte sowie Pflichten im Straßenverkehr anschaulich zu machen.
Auch die stark frequentierte Radfahrschule des ADFC wurde vielen Gästen erläutert. Es besteht die Möglichkeit, in einem Grundkurs eventuell in jungen Jahren Erlerntes wieder aufzufrischen oder als Erwachsene das Fahrradfahren noch zu erlernen. Ebenso werden Kurse für Umsteiger von normalen Rädern auf Pedelecs, also Räder mit Elektrounterstützung, angeboten. Diese schwereren und auch schnelleren Räder bedürfen in der Anfangsphase eine gewisse Eingewöhnung und Übung. Auch bei der Bewältigung von Angstzuständen beim Radfahren kann der ADFC wertvolle Unterstützung leisten.
Aus Anlass des Festes ließen mehrere Dutzend Radfahrende ihre Räder gleich codieren, um einen optimalen Schutz vor Diebstahl zu haben. Und ganz nebenbei wurde auch bei diversen Rädern kostenlos die fehlende Luft in den Reifen nachgepumpt.
Der Wettergott muss offensichtlich auch große Sympathie für Pinneberg haben. Sein Beitrag zum PNNBRG festival war allerbestes Spätsommer-Wetter.