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Radfahren im WinterHäufig ist ist im Spätherbst und Winter zu hören: "Die Fahrradsaison ist vorbei." Im Frühling liest man dann in der Presse wieder darüber, was vor der ersten Ausfahrt des Jahres zu beachten ist. Fahrradsaison? Natürlich macht das Fahrradfahren bei warmen Temperaturen und bei Helligkeit mehr Spaß. Man kann das Rad aber auch ganzjährig als Verkehrsmittel nutzen. Jedenfalls wenn man Kleidung und Fahrweise der Witterung anpasst. Wer auch im Winter mit dem Rad zur Arbeit fährt, statt mit dem ÖPNV, tut sogar aktiv etwas für seine Gesundheit. Er härtet sich ab und kommt  weniger mit Krankheitserregern in Kontakt.

Wichtig sind geeignete Handschuhe, am besten mit Reflektorelementen und leuchtenden Farben, die warm und trocken halten und die Sichtbarkeit des Handzeichens beim Abbiegen verbessern. Eine Mütze, die Stirn und Ohren warm hält, sollte auch nicht fehlen. Generell sollte man so fahren, dass man nicht stark schwitzt und bei Pausen nicht auskühlt.

Weil Radfahren im Winter häufig Fahrten bei Dunkelheit einschließt, ist auf eine gute Beleuchtung zu achten. Die führt, zusammen mit den reflektierenden Elementen am Rad und auf der Kleidung, zu einer besseren Sichtbarkeit im Stadtverkehr. Bei Nachtfahrten über Land ist eine helle Beleuchtung natürlich wichtig um den Weg gut auszuleuchten. Hier hat es in den letzten Jahren große Fortschritte gegeben. Nabendynamos und helle LED-Scheinwerfer sind robust und bieten eine gute Ausleuchtung des Weges bei geringem Energieverlust.

Wichtig im Winter ist auch die beweglichen Teile gut zu ölen oder zu fetten. Das beugt der Rostbildung vor, die von Feuchtigkeit und Streusalz gefördert wird, und senkt den Verschleiß. Sobald das Streusalz von der Straße ist, sollte das Rad einer gründlichen Reinigung unterzogen werden.