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Fünf statt fünzig!Auf dem Fahrradfrühling in Pinneberg Anfang April starteten wir die Kampagne "Fünf statt fünfzig!". Der ADFC Pinneberg fordert, dass die Stadt 5 Euro pro Einwohner in den Radverkehr investiert, statt wie bisher lediglich 50 Cent. Das ist nicht utopisch. Das ist der Betrag, der von Elmshorn und Hamburg ebenfalls investiert wird. In Kopenhagen sind es hingegen 40 bis 50 Euro, in Groningen sogar 100 Euro pro Einwohner. Traumhafte Verhältnisse, für Pinneberg leider auf absehbare Zeit nicht erreichbar.

Was ist der Hintergrund dieser Kampagne?

Die Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Verkehr am 13. September 2016 war für den Radverkehr eine besondere: Es wurde nicht nur die regelmäßige Inspektion der straßenbegleitenden Radwege an Kreisstraßen beschlossen, auch für die Entwicklung von Radschnellwegen wurden die Weichen gestellt. Alle Fraktionen des Kreistages beschlossen, eine Machbarkeitsstudie über einen Radschnellweg Elmhorn-Hamburg inklusive einer Umsetzungsempfehlung erstellen zu lassen. Dabei sollen bereits vorhandene Radwege im Kreis einbezogen werden. Die nötigen Finanzmittel sollen nun von der Kreisverwaltung für den Haushaltsentwurf für 2017/18 angemeldet werden. In der Begründung des Beschlusses heißt es, Radschnellwege seien "geeignet, Pendler mit Arbeitswegen von zehn bis zwanzig Kilometern zum Umstieg aufs Fahrrad zu bewegen."

ADFC-Fahrradklima-TestDer ADFC-Fahrradklima-Test ist das Zufriedenheitsbarometer von Radfahrern in Deutschland. Mehr als 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2014 mitgemacht und die Situation für Radfahrer in mehr als 460 Städten bewertet. Per Fragebogen haben sie mit Schulnoten beurteilt, ob das Radfahren in der eigenen Stadt oder Gemeinde Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege im Winter geräumt werden und ob sie sich sicher fühlen, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Ergebnisse geben Verkehrsplanern und politisch Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg ihrer Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen.

Maroder RadwegAm 13. September 2016 beschloss der Kreistag in Pinneberg die regelmäßige Inspektion der straßenbegleitenden Radwege an Kreisstraßen. Der entsprechende Antrag entstand auf Initiative der SPD und wurde von allen vier Parteien unterstützt. Die Anregung zu diesem Antrag gab der ADFC in einem persönlichen Gespräch mit Ausschussmitgliedern der SPD.

Die "Bereisung" soll möglichst jährlich im Frühjahr oder Sommer geschehen. Der Zustand der Radwege protokolliert, damit der Verkehrsausschuss einen Überblick über die Situation hat.

Bundesverkehrswegeplan 2030Am 3. August hat das Bundeskabinett den Bundesverkehrswegeplan 2030 verabschiedet. Der Bundesverkehrswegeplan beschreibt die Investitionen, die die Bundesregierung bis 2030 verkehrsmittelübergreifend für die bundeseigenen Verkehrswege vorsieht. Der Bundesverkehrswegeplan enthält jedoch keine Finanzierungspläne. Auch wenn der gerade verabschiedete Plan Kritikern zufolge noch zu sehr straßenverkehrslastig und ohne Gesamtkonzept ist, ist zumindest eines bemerkenswert: Abweichend von den bisher bekannten Entwurfsfassungen sieht der Bund eine Beteiligung am Bau von Radschnellwegen vor. Das hatte der ADFC seit Jahren gefordert, bisher lehnte der Bund allerdings die Zuständigkeit ab.

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