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Radtour des ADFC mit der Bürgermeisterin

Am 22. Juni trafen sich Mitglieder des ADFC Pinneberg mit der Bürgermeisterin Urte Steinberg, Pinneberger Politikern, Mitgliedern der Agenda 21 und zahlreichen interessierten Bürgern zu einer Radtour. Eingeladen und die Tour vorbereitet hatte der ADFC Pinneberg. Ziel war es, die Velorouten in der Stadt Pinneberg abzufahren und exemplarisch positive wie auch noch zu überplanende Stellen aufzuzeigen.

Nachdem der nördliche Abschnitt der Bahnhofstraße kürzlich eine neue Regelung für den Radverkehr bekommen hat, steht nun der Umbau der Kreuzung mit der Verbindungs- und Moltkestraße an. Hier haben Radfahrer aufgrund der unübersichtlichen Regelung immer wieder Schwierigkeiten, die Kreuzung regelgerecht zu queren. Teil des von der Verwaltung vorgeschlagenen Konzepts sind aufgeweitete Fahrradstreifen, die den Radfahrern den Start an der Kreuzung vor den Kfz ermöglichen soll. Der ADFC Pinneberg wurde auch zu diesem Bauvorhaben in einer sehr frühen Planungsphase um eine Stellungnahme gebeten.

Das Bundesimmissionsgesetz schreibt den Städten vor, alle 5 Jahre darzulegen, wie der zunehmende Straßenlärm in den gesetzlichen Grenzen gehalten werden soll. Die Stadt Pinneberg hat deshalb nach 2008 den 2. Lärmaktionsplan bei einem Planungsbüro in Auftrag gegeben. In Pinneberg sind derzeit rund 2.000 Bürgerinnen und Bürger einem gesundheitlichen Lärmpegel durch Straßenverkehr ausgesetzt.

Die Richard-Köhn-Straße ist seit Langem sanierungsbedürftig. Die Fahrbahnoberfläche ist in einem nicht mehr haltbaren Zustand. In Kürze werden die Kanäle saniert, danach wird die Straße komplett neu gestaltet. Die Stadtverwaltung hat dazu zwei Entwürfe angefertigt und den ADFC um Stellungnahme gebeten. Beide Entwürfe finden jedoch nicht die Zustimmung des ADFC.

Am vergangenen Wochenende trafen sich Mitglieder des ADFC Pinneberg mit der Bürgermeisterin Urte Steinberg, Pinneberger Politikern, Mitgliedern der Agenda 21 und zahlreichen interessierten Bürgern zu einer Radtour. Eingeladen und die Tour vorbereitet hatte der ADFC Pinneberg. Ziel war es, die Velorouten in der Stadt Pinneberg abzufahren und exemplarisch positive wie auch noch zu überplanende Stellen aufzuzeigen.

Die Velorouten existieren bereits seit zwei Jahren. Da sie jedoch nicht ausgeschildert sind, sind sie der Öffentlichkeit kaum bekannt und werden nicht genutzt.

Als besonders positiv wurde dabei die Öffnung der Bahnhofstraße bergab gegen die Einbahnstraße gewertet. Allerdings kann der Radfahrer, aus Richtung Bahnhof kommend, gar nicht geradeaus in die Bahnhofstraße einfahren, da die Ampelschaltung nur abbiegenden Verkehr vorsieht. Die aktuelle Regelung scheint den meisten Radfahrern auch nicht bewusst zu sein. Es wird weiterhin gewohnheitsmäßig und verbotenerweise auf dem Gehweg gefahren.

Erfreulich ist die Sanierung und Verbreiterung des Weges vom Bahnhof zur Schwimmhalle. Auch die Einfädelung vor dem Schwimmbad auf diesen Weg in Richtung Bahnhof ist sehr gut gelöst. Die Verkehrsführung vor der Schwimmhalle in Richtung Thesdorf ist jedoch unklar, hier besteht Verbesserungsbedarf.

Der Pfad bei der JCS parallel zu den Gleisen in Richtung Haltenbek wird zwar rege von Schülern genutzt, entspricht aber nicht den Anforderungen an die Verkehrssicherheit. Auch hier besteht Verbesserungsbedarf zusammen mit der Gemeinde Halstenbek.

An der Westumgehung wurde gezeigt, dass Radfahrer an der Kreuzung Lange Twiete mehrfach Grün anfordern müssen um den Westring zu queren und die Induktionsschleife in der Fahrradstraße aus Richtung Appen kommend gar nicht von Radfahrern ausgelöst werden kann. Auch an der Kreuzung Mühlenstraße/Westring müssen Radfahrer drei Mal Grün anfordern und lange warten, bevor Sie Ihren Weg fortsetzen können.

Nach drei Stunden kehrte die 26 köpfige Gruppe ins Zentrum zurück. Beabsichtigt ist, im Sinne einer Allianz für ein fahrradfreundliches Pinneberg an diesem Thema weiter zusammen zu arbeiten.

 

ADFC Pinneberg mit der Bürgermeisterin unterwegs


Für weitere Informationen:
Ulf Brüggmann
ADFC Pinneberg
0179/3911507
Kontakt

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