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Gurkenkram ...Ich bin 2002 von Münster nach Pinneberg gezogen und habe meinen Wohnort so ausgewählt, dass ich mit dem Rad in zehn Minuten meine Arbeit erreichen kann. Weil ich so nah am Bahnhof und der Innenstadt lebe, war es nie notwendig ein eigenes Auto zu besitzen. Ich merkte aber rasch, dass vieles hier anders läuft als in meiner Heimatstadt.

Die Radwege waren schlecht geplant, schlecht gekennzeichnet und sind in schlechtem Zustand. Radfahrer wurden von Planern und Autofahrern nicht als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer gesehen und diese verhielten sich auch nicht so. Fahren auf der falschen Seite? Üblich und geduldet! Einordnen in den Autoverkehr um direkt links abzubiegen? Unbekannt! Öffnung von Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radfahrer? Mangelware! Lange Grünphasen für Radfahrer an Kreuzungen? Im Gegenteil!

Das Beste war eigentlich, sich Siedlungsstraßen ohne Radwege und Ampeln zu suchen und abseits der Hauptstraßen zu fahren. Durch den ADFC, der seit 2011 eine Ortsgruppe in Pinneberg hat, lernte ich, dass genau dies das Konzept ist, um den Fahrradverkehr in Pinneberg zu fördern. Diese Routen in 30er-Zonen nennen sich Velorouten und von diesen gibt es ein Netz in ganz Pinneberg, das 2012 vom Rat der Stadt Pinneberg beschlossen wurde, das aber bisher nur auf dem Papier existiert. Ich stellte fest, dass ich seit 14 Jahren täglich diese Velorouten benutzt hatte, ohne es zu wissen. Seit diesem Jahr bin ich aktives Mitglied im ADFC Pinneberg und möchte daran mitwirken, dass diese Velorouten ausgeschildert werden und so allen Bürgern bekannt gemacht werden. Ich bin sicher, dass Pinneberg das Potential hat, seinen Radfahreranteil an den täglichen Fahrten im Stadtgebiet deutlich zu steigern. Wenn das klappt, wird Pinneberg leiser, die Luft sauberer, die Staus im Berufsverkehr kürzer. Es gäbe für alle mehr Lebensqualität. Dafür arbeite ich in der Rad AG mit der Stadtverwaltung zusammen und versuche auch Politiker für diese Idee zu gewinnen. Damit in Pinneberg in Zukunft vernünftig für Radfahrer geplant wird und nicht so ein Gurkenkram gemacht wird, wie in der Vergangenheit.

Euer Matthias